Czech Open 2017 in Prag

Am Wochenende 17.-19.11.2017 fanden in Prag die diesjährigen Czech Open statt. An den drei Tagen starteten mit Martin, Steffi und Anne auch drei Ray’s-Mitglieder in unterschiedlichen Disziplinen.

Als „Warm-up“ wurde am Freitag das „Mixed Doppel“ gespielt. Das Doppel Rennoch/Rennoch hatte dabei in der ersten Runde ein Freilos, musst sich dann aber in der zweiten Runde dem Doppel Jeníček/Gürtler aus Tschechien knapp mit 2:3 geschlagen geben. Ähnlich erging es Anne, die mit dem Berliner Gerald Haan zusammen spielte. Zwar konnte das Erstrundenspiel gegen die Tschechen Švarc/Švarcová klar mit 3:0 gewonnen werden. Doch wurde das zweite Spiel mit dem gleichen Ergebnis gegen das internationale Doppel Waites/Hospodářská verloren.

Am Samstag gingen die Czech Open dann mit den Einzelwettbewerben weiter. Bei den Herren kam Martin trotz guten Spiels nicht über die erste Runde hinaus. Am Ende stand ein knappes 2:4 gegen den Österreicher Rene Zwerger. Besser hingegen lief es bei den Einzeln der Damen. Steffi startete mit einem Freilos in der ersten Runde und siegte in den darauffolgenden zwei Runden jeweils klar mit 4:0 – erst gegen die Engländerin Sue Green und anschließend gegen Dawn Phillips aus Wales. Im Sechzehntelfinale wartete mit Trina Gulliver aus England ein harter Brocken. Trotz eines sehr starken Auftritts hatte Steffi mit einem 2:4 das Nachsehen und wurde am Ende 17. Auch Anne begann den Einzelwettbewerb mit einem Freilos und siegte in den darauffolgenden Spielen. So wurden die Engländerin Shirley Williams (4:1), die Tschechin Blanka Vojtková (4:0) und die Niederländerin Sharon Prins (4:3) aus dem Turnier geworfen. Im Boradfinale (Achtelfinale) hatte Anne dann aber mit einem knappen 3:4 gegen die Schwedin Deana Rosenblom das Nachsehen und landete am Ende auf Platz 9.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der „Königsdisziplin“ aus Ray’s-Sicht: Das Damendoppel Rennoch/Willkomm. Beide konnten das Turnier in den Jahren 2014 und 2015 gewinnen, mussten sich aber 2016 schon früh den letztjährigen Siegern (Hedman/Dobromyslova) geschlagen geben. In diesem Jahr wollten beide wieder weit kommen und begannen sehr stark. So wurden bis zum Viertelfinale sämtliche Gegnerinnen eliminiert: Malmstrom/Hammarbäck (Norwegen), Olei/Ihasz (Ungarn), Harsanyi/Csombok (Ungarn) und Zijlstra/Noijens (Niederlande). Im Halbfinale ging es gegen das dritte ungarische Team des Tages (Kiss/Czipó), das mit 4:2 geschlagen wurde und somit das große Finale auf der Bühne erreicht wurde. Dort wartete das Doppel Hedman/Dobromyslova, mit dem man aus dem vergangenen Jahr noch eine Rechnung zu begleichen hatte.Das Finale ging auch gut los und Anne und Steffi gingen mit 1:0 in Führung, standen aber nach drei verlorenen Legs und einem Zwischenstand von 1:3 mit dem Rücken zur Wand. Als Steffi und Anne dann auf 2:3 verkürzen konnten, keimte noch einmal Hoffnung auf, doch ging das sechste Leg des Finals verloren und somit auch das Spiel (2:4). Dennoch steht am Ende ein hervorragender zweiter Platz. Herzlichen Glückwunsch!

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